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Harry Potter Fanfiction Teil 1

Oh mein Gott, ich habe schon so lange nichts mehr von mir hören lassen, was mir furchtbar leidtut. Deswegen gibt es jetzt das erste Kapitel einer meiner "professionellsten" Geschichten. Sie spielt im Harry-Potter-Universum und ist etwa 16 Jahre nach der Schlacht von Hogwarts anzusiedeln. Bitteschön!!

 

Die geheimnisvolle Frau

Kaum hatte sich der letzte Rauch des Hogwarts-Express verzogen, wandten sich die Potters und die Weasleys zum Gehen und verließen Bahnsteig 93/4 durch die Backsteinmauer. Hugo Weasley drehte sich um und warf den bis Weihnachten letzten Blick auf den Eingang. Da folgte ihnen eine junge Frau, deren schwarzes, leicht lilastichiges Haar wild im Wind der einfahrenden Züge flatterte. In ihrem Ohr blitzte ein Totenkopfpiercing, sie trug ein trägerloses Kleid, bestehend aus einer violetten Korsage und einem manganblauen, bodenlangen Rock, und über ihren Schultern lag eine schwarze, grob gestrickte Stola. Sie zwinkerte Hugo zu und pfiff schneidend durch zwei Finger. Ein Turmfalke landete auf dem ausgestreckten Arm, der in einem abgewetzten Lederhandschuh steckte. Bei dem Pfiff war Hermine erschrocken zusammengezuckt und hatte sich umgedreht. „Komm Hugo, trödle nicht!“, rief sie energisch und winkte ihn zu sich. Er lief zu ihr und deutete hinter sich. „Mum, hast du die Frau gesehen, die hinter uns vom Bahnsteig gekommen ist? Sie sah ganz komisch aus und hatte einen Turmfalken bei sich.“ Hermine sah ihren Sohn missbilligend an, blickte dennoch über ihre Schulter. Doch sie konnte keine komisch ausschauende Frau mit einem Turmfalken entdecken. „Hugo, ich sehe niemanden, der auf deine Beschreibung passt. Du musst es dir eingebildet haben.“ Trotzig sah er seine Mutter an, sagte aber nichts Widersprüchliches mehr.
Harry Potter und Ron Weasley saßen vorn im Wagen der Potters, während ihnen im Auto der Weasleys die beiden Frauen folgten. Wie jedes Jahr fanden sich die Potters zum Ersten-September-Treffen ein, welches seit der Hochzeit von Ron und Hermine Brauch war. Sie hielten auf der kiesgestreuten Einfahrt und stiegen aus ihren Autos. Die Männer verschwanden mit den Kindern außer Hugo im Haus, die Frauen blieben noch im Garten. „Hermine, deine Rosenbüsche sehen prächtig aus. Meine gehen immer ein, egal, welchen Zauber ich anwende“, lobte Ginny ihre Schwägerin. Auf einem der Rosenstöcke landete plötzlich ein Turmfalke, der gelehrig die rechte Klaue ausstreckte. Daran befestigt war eine winzige Schriftrolle. Hermine zückte ihren Zauberstab, das Schriftstück entrollte sich vor ihnen. Es war mit ausladender, nach rechts gerichteter Schrift in violetter Tinte beschrieben.
Werte Hermine Weasley, geb. Granger, Werter Ronald Weasley
Da er sich derzeit im Ausland befindet und unentbehrliche Aufgaben für das Zaubereiministerium erledigt, wird sich mein Verlobter in absehbarer Zeit nicht an eventuellen Treffen beteiligen können. Dennoch würde ich mich sehr geehrt fühlen, mich bei Ihnen vorstellen zu dürfen.
Hochachtungsvoll
Cynthia Everton
Ginny schaute von dem Schriftstück zu Hermine und wieder zurück. „Wer soll das sein?“ Hermine, ebenso unwissend, zuckte die Schultern, drehte den Zettel um und schrieb mit dem Zauberstab eine Antwort darauf. Sie steckte ihn dem Falken an den Fuß. Dieser erhob sich in die Lüfte und verschwand hinter einer Hausecke. Wenige Augenblicke später rief Hugo plötzlich: „Mum, da ist sie wieder!“ Hermine drehte sich um und folgte dem ausgestreckten Arm ihres Sohnes. Jetzt erblickte sie eben jene schwarzhaarige Frau mit eben jenem Turmfalken. „Sie ist es. Sie habe ich vorhin am Bahnhof gesehen.“ Die junge Frau kam geradewegs die Einfahrt herauf und vollführte einen Knicks. „Ich freue mich, dass ich Ihre Antwort so rasch erhalten habe, Mrs Weasley.“ Bestürzt starrten Ginny und Hermine sie an. Nur Hugo betrachtete den Gast neugierig. „Darf ich mich vorstellen, Cynthia Everton mein Name, Redakteurin beim Täglichen Orakel und Verlobte von Charlie Weasley.“ Ginny bekam einen Hustenanfall und Hermine machte den Eindruck, als hätte sie einen Stock verschluckt. Sie blickte, ohne sich zu bewegen, zu ihrem Sohn und murmelte in einem Mundwinkel: „Hol deinen Vater!“ Hugo nickte und rannte ins Haus. Einen Moment später folgten ihm sein Vater und sein Onkel mit hinaus. Die fremde Frau stand lächelnd vor ihnen in der Auffahrt und knickste erneut. „Hermine, WER ist das?“, wollte Ron von seiner Frau wissen. Ohne die Augen von ihr zu wenden, antwortete sie: „Sie hat sich als Cynthia Everton vorgestellt, die Verlobte von Charlie.“ Rons Gesichtsausdruck verriet, dass er sich das im ersten Moment nicht vorstellen konnte. „Du sprichst von meinem Bruder, oder?“ – „Ich kenne keinen weiteren Charlie Weasley.“ Noch einen Moment lang blickte Ron skeptisch, dann hellte sich sein Gesicht auf und er schritt freudig auf sie zu. Er schüttelte ihr die Hand. „Herzlichen Glückwunsch. Heißt das, dass ihr bald heiraten werdet?“ Sie schüttelte schmunzelnd den Kopf. „Ich glaube nicht. Er hat mir ja nicht direkt einen Antrag gestellt, sondern nur den Ring als Symbol der Verbundenheit geschenkt.“ Harry musterte Cynthia erst aufmerksam und schüttelte ihr dann ebenfalls die Hand. Hermine gab nun ihre Abwehrhaltung auf, seufzte leise und sagte dann: „Da ihr bereits mit dem Duzen begonnen habt, bitte ich dich mit ins Haus und schließe mich natürlich den Glückwünschen an.“ Sie deutete auf die offene Haustür. Cynthia lächelte, schüttelte ihr schwarzes, seidiges Haar und bedankte sich. Ginny reichte ihr im Vorbeigehen ebenfalls die Hand und drückte sie fest, gehörte sie doch ab jetzt zu ihrer Familie. In der Küche warteten die anderen Kinder gespannt auf das, was da kommen möge. Mit großen Augen betrachteten sie ihren Gast. Lily fragte freimütig: „Sind Sie eine Hexe?“ Ginny tadelte ihre Tochter mit einem strengen Blick. Cynthia jedoch zog einen etwa zwanzig Zentimeter langen, lilafarben schimmernden Zauberstab aus dem Gürtel ihres Kleides. An seiner Spitze erschien ein kleines blaues Flämmchen. „Beweis genug?“, fragte sie lächelnd. Lily nickte mit großen Augen. Nicht, weil sie der Zauber beeindruckte, Cynthias ganze Art war exotisch und faszinierend. Als der Zauber erlosch, steckte sie ihn wieder fort und zog sich dabei auch den Lederhandschuh aus. Darunter erschien ein zweiter schwarzer Spitzenhandschuh. Und unter diesem Handschuh zeichnete sich etwas Weißes Ovalförmiges ab. „Was ist das?“, fragte Harry und deutete darauf. Sie zog den Handschuh aus und offenbarte ein dunkelblau umrandetes Auge mit tiefschwarzer Pupille und einer leuchtend roten Iris, in der gelbe und grüne Flecken schwammen. „Was ihr hier seht, ist das Auge. Es dient als Erkennungsmerkmal und Kommunikationsmittel des Grauen Zirkels.“ Ron beugte sich vor, um die Tätowierung genauer zu betrachten, und fragte: „Der Graue Zirkel? Nie davon gehört.“ Cynthia grinste ihn an. „Der Orden des Phönix und Dumbledores Armee sollten doch auch geheim bleiben, oder?“ – „Und was macht der Graue Zirkel?“, wollte Harry wissen. Sie zupfte am anderen Handschuh und dabei kam eine weiß scheinende, hügelige Narbe zum Vorschein, die sich über den gesamten Unterarm verzweigte. „Er erledigt Angelegenheiten, bei denen so etwas zurückbleibt.“ Sie wichen zurück, der Anblick bereitete ihnen Schrecken.

Cynthia Everton verabschiedete sich mit einem Zwinkern und dem Versprechen, das nächste Mal mit Charlie wiederzukommen. Sie ging und der Postbote kam die Einfahrt herauf. „Gud‘n Tag, Mrs Weasley, die Kinder sind jetz‘ wieder in Hogwarts, nich?“, fragte er mit starkem Cockneyakzent. „Allerdings, Mr Luffin. Was haben Sie heute für uns?“ Er kramte in seiner Posttasche. „Eine Postkarte von Bill un‘ Fleur Weasley aus New York un‘ natürlich den Tagespropheten. Sagen Sie, war die junge Frau da grade Mrs Everton?“ Hermine nickte irritiert. „Is heute im Propheten; hübsches Mädchen, aber seltsame Kleidung.“ Er gab ihr die Post und winkte zum Abschied mit der von Altersflecken bedeckten Hand. Sie überflog flüchtig die Karte und steckte sie in die Schürzentasche. Dann warf sie einen Blick auf die Titelseite des Tagespropheten. Tatsächlich blickte sie von der unteren Hälfte aus einem kleinen quadratischen Kasten Cynthia an. Ihr Gesichtsausdruck wirkte leicht gequält, als sie lächelte, so als fühle sie sich nicht besonders wohl. Sie hielt ein Notizbuch und einen Kugelschreiber in der Hand, mit der anderen strich sie den Rock ihres fuchsiafarbenen, langärmligen Kleides glatt. Über dem Foto stand: DAS PORTRAIT DER WOCHE: CYNTHIA EVERTON – Journalistin aus Dänemark. Näheres auf Seite fünf
Sie schloss die Tür hinter sich, schlug den Weg ins Wohnzimmer ein und setzte sich auf die Couch. Harry, Ginny und Ron verfolgten zusammen mit den Kindern die Übertragung eines Quidditchspiels auf dem kürzlich angeschafften Muggelfernseher, der allerdings aus Zauberkanäle empfing. Hermine griff nach der Fernbedienung und schaltete auf lautlos. „Hey!“, protestierte Hugo, doch seine Mutter wedelte mit der Zeitung. „Heute steht ein Artikel über Cynthia im Tagespropheten.“ Harry schaute auf. „Tatsache? Dann lass mal hören“, forderte er sie auf. Hermine lehnte sich zurück, schlug die Beine übereinander und begann zu lesen:
Cynthia Everton, das klingt im ersten Moment sehr britisch. Doch britisch ist die junge Frau nur zur Hälfte. Ihr Vater Richard Everton wanderte vor 35 Jahren nach Dänemark aus. Der Muggel wurde eine feste Größe im dänischen Käsegeschäft. Seine Frau, die Hexe Emilia Everton, geborene Pøulsen, machte sich als erfolgreiche Malerin einen Namen weit über die Grenzen Dänemarks hinaus. Mehr allerdings will Mrs Everton nicht über ihre Familie verraten, nur noch, dass der Lebensstil ihrer Eltern ein wenig von ihrem eigenen abweicht. Allerdings ist diese Aussage sehr untertrieben. Cynthia Everton stellt die wohl schillerndste Erscheinung im europäischen Pressegeschäft dar. Allein ihre Vorliebe für farbenfrohe, extravagante Kleider und dazu passende Handschuhe macht sie bei jedem ihrer Termine zum Blickfang. Im Gegensatz zu anderen Kollegen wird sie von ihren Interviewpartnern als seriös, zurückhaltend und überaus kompetent beschrieben. Daher genießt sie hohes Ansehen nicht nur in der Redaktion ihrer Hauszeitung, dem Daglig Oracle (Täglichen Orakel), sondern auch in anderen Zeitungsredaktionen in Europa, so auch bei uns im Tagespropheten. Einer ihrer spektakulärsten Aufträge war wohl ohne Zweifel die Reportage über Charlie Weasley in den österreichischen Alpen, bei der sie über fünf Tage lang die Arbeit des renommierten Drachenforschers, der auch für das Zaubereiministerium tätig ist, dokumentierte. Diese erschien vor einem Jahr und zwei Monaten im Daglig Oracle und wurde mit dem dänischen Pressepreis ausgezeichnet. Für die Zukunft plant die 29-jährige, ihren Schaffensbereich aus privaten Gründen nach Großbritannien zu verlagern.
Hermine faltete die Zeitung zusammen, so dass Cynthias Bild nach oben zeigte, und reichte sie den anderen. „Also haben sie sich bei dieser Reportage kennen gelernt“, stellte Ron fest. „Nehme ich an“, sagte Hermine und erhob sich, um sich um das Mittagessen zu kümmern. Lily deutete auf das Bild. „Das gefällt mir. Kann ich es haben?“ Harry riss das Bild für sie aus. Ginny hob ihre Tochter vom Schoß und stand auf. „Also, was haltet ihr davon, dass Charlie endlich eine Freundin hat? Sie sind sogar verlobt!“ Ihre Stimme hatte einen seltsam argwöhnischen Unterton angenommen. „Was hast du gegen sie?“, fragte Ron und verschränkte die Arme. „Nichts, aber ich hatte mir meinen Bruder bisher so vorgestellt, dass er bis ans Ende seiner Tage sein Leben in irgendwelchen abgelegenen Holzhütten fristet. Ohne weibliche Gesellschaft. Jetzt ist er mit einer exzentrischen dänischen Journalistin verlobt. Weißt du, was ich mich frage?!“ Sie stemmte die Hände in die Hüften und schaute ihren Bruder forschend an. Er verzog fragend das Gesicht. „Keine Ahnung, sag’s mir!“ Sie schritt auf und ab, während sie antwortete: „Ob es Mum und Dad schon wissen. Sie ist hier nach über einem Jahr aufgetaucht, hat sich als seine Verlobte vorgestellt und wir wussten nichts davon. Aber wenn es unsere Eltern wüssten, hätten sie uns doch sicher gesagt. Sie verschweigen uns doch nicht, wenn wir ein neues Familienmitglied bekommen. Oder etwa DOCH?“ Sie krauste die Nase und starrte Ron an. „Ich nehme an, dass Charlie und Cynthia vorhatten, es Mum und Dad noch zu sagen.“ – „Ron, sie sind seit über einem Jahr zusammen! Da müsste man es doch fertigbringen, seinen Eltern die neue Liebe vorzustellen. Bei dir und mir ging das doch auch schneller.“ Ron verdrehte genervt die Augen. „Vielleicht haben sie das ja noch vor? Du weißt doch gar nicht, wie der Plan der beiden aussieht. Erst wollten sie sichergehen, ob ihre Beziehung diese ungewöhnlichen Lebensstile aushält. Nachdem sie sich sicher waren, haben sie beschlossen, den anderen Bescheid zu sagen. Vielleicht wollen sie die Nachricht für Mum und Dad bis zum Weihnachtsfest aufsparen.“ Ginny schnaubte empört. „Was für ein Weihnachtsgeschenk“, murmelte sie geringschätzig.
 

22.7.14 15:00, kommentieren

Heute gibt's zur Abwechslung mal eine Hausaufgabe. Dafür liebe ich Ethik. ;)

Verkehrte Welt?!?

Ein rascher Kuss auf die Wange von ihrem Mann und Andrea Kowalski war in voller Montur auf dem Weg zur Arbeit. Sie startete das Auto, doch es sprang nicht an. Flüche vor sich hinmurmelnd, versuchte es ein zweites Mal. Vergeblich. Also stieg sie aus, klappte die Motorhaube hoch und begutachtete den Schlamassel. Auf den ersten Blick konnte sie keinen Schaden entdecken, doch ihre Mechatronikerintuition ließ sie den Deckel des Öltanks aufschrauben und die Füllhöhe des Öls prüfen. Siehe da, der Schuldige ward gefunden. Sie füllte das Öl nach, schloss den Deckel und die Motorhaube und setzte sich wieder ins Auto. Jetzt erzielte sie, als sie den Zündschlüssel umdrehte, den gewünschten Erfolg. Sie winkte ihrem Mann, der sie vom Fenster aus beobachtet hatte, und fuhr von dannen. Michael Kowalski drehte sich um und schüttelte bewundernd den Kopf. Wie seine Frau das immer hinbekam! Es war zwar ihr Beruf, aber für ihn stellten Autos ein noch größeres Rätsel als die Dinosaurier dar. Mit dem gemeinsamen Sohn Kilian auf dem Arm ging er zurück in die Küche. Kilians große Schwester Tina steckte gerade ihre Matchboxsammlung in ihren blauen „Cars“-Rucksack, denn heute war im Kindergarten Spielzeugtag. Da Kilian noch zu klein war, um seine „Barbie“-Tasche selbst zu packen, legte ihm sein Vater seine Lieblingspuppe hinein. Zu dritt zwängten sie sich in den engen Flur. Michael setzte Kilian auf der Garderobe ab, zog sich seinen taillierten Trenchcoat an und schlang sich sein Rosentuch um den Hals. Dann setzte er Kilian die rosafarbene Strickmütze vom Opa auf den Kopf und schnürte dessen violette Jacke zu. Zum Schluss stülpte er ihm die „Barbie“-Schuhe über. Tina konnte sich schon allein anziehen, schließlich kam sie diesen Sommer in die Schule. Nur bei dem Piratenkopftuch, das sie so gerne trug, musste ihr Vater helfen.

Auf dem Weg zum Kindergarten kickte sie einen Stein durch die Gegend, lief voraus, hob ihn auf und tat so, als müsse sie sich durch einen Pulk Gegner wälzen. Das hatte sie gestern in den Nachrichten bei der Zusammenfassung eines Footballspiels gesehen. Irgendwann, wenn sie alt genug dafür war, wollte sie ihrer Lieblingsspielerin Melinda Average aus den USA nacheifern. Kilian war sich über seinen Lieblingssport noch nicht sicher, aber mit zwei Jahren drängte die Zeit noch nicht. Dennoch verfolgte er bereits fasziniert die Abenteuer von „Angelo Ballerino“ auf dem Kinderkanal. Die Anmut des Mäuserichs berührte ihn, auch wenn er die Wörter „Anmut“ und „berühren“ noch nicht einmal kannte.

Michael setzte seinen Sohn auf die Bank unter Kilians Namensschild ab und zog ihn aus. Tina hatte sich bereits verabschiedet und war zu ihrer Garderobe gesaust. Sie konnte es kaum erwarten, mit ihren Autos und denen der Freundinnen die Bauklotzrennbahn unsicher zu machen. Im Spielzimmer waren Marie und Emma bereits eifrig dabei, einen besonders schwierigen Parcours aufzubauen. Die Jungs saßen mit ihren Puppen und Plüschtieren in der Kuschelecke zusammen. Sie hatten aus den größten Kissen eine majestätische Burg gebaut, auf der ein herzerweichend schluchzender Prinz hockte, der sich mit dem schauerlichen Anblick eines blutrünstigen Drachens konfrontiert sah. Doch Rettung nahte bereits. Eine stattliche Prinzessin machte sich auf den Weg, das Untier zu erdolchen und den Prinzen zu freien, auch wenn an dieses anrüchige Unterfangen noch kein Junge im Kindergartenalter seine unschuldigen Gedanken verschwendete. Tina, Marie und Emma waren inzwischen mit ihrer Rennbahn fertig und ließen ihre Wagen darüber zischen. Andere Mädchen saßen an einem Tisch zusammen und metzelten gegenseitig ihre Actionfiguren von „Spiderman“ und „Batman“ und anderer Superhelden nieder. Die Erzieherinnen saßen an ihrem Tisch, erledigten Verwaltungskram und hoben ab und zu den Blick, um zu sehen, was ihre Schützlinge so anstellten.

Nach der Mittagspause nahmen alle ihre Spiele wieder auf, doch keine zehn Minuten danach passierten zwei unerhörte Dinge. Am Tisch der Superhelden hielt ein Mädchen inne, mit ihrer Figur die eines anderen zu verdreschen und sagte: „Was haltet ihr davon, wenn wir mit denen ein Kaffeekränzchen machen?“ Sie deutete auf die Figuren und setzte ihre bereits in Position. Die anderen sahen sie schockiert an und eins rief: „Frau Meieeer!“ Rasch kam die angesprochene angerannt und beugte sich zu der Ruferin vor. „Frau Meier, Amelie will, dass unsere Superhelden Kaffeekränzchen machen. Das ist doch nur was für Jungs.“ Vorwurfsvoll schaute die Ruferin Amelie an. Frau Meier versuchte zu beschwichtigen. Sie hatte geahnt, dass ein Mädchen irgendwann mal an Aktivitäten teilnehmen wollte, die eigentlich nur Jungs interessieren sollten. „Ähm, wollt ihr denn ein Kaffeekränzchen machen?“, fragte sie einigermaßen ratlos in die Runde. Die Mädchen schüttelten entschieden den Kopf. Also wandte sie sich an Amelie: „Aber du willst unbedingt, oder?“ Sie bejahte. „Na, dann“, entschied Frau Meier und man sah ihr an, dass es sie einige Überwindung kostete, „geh doch zu den Jungs und frag sie, ob sie ein Kaffeekränzchen machen wollen.“ Die Mädchen sogen hörbar die Luft ein. Mit Jungs spielen! Auf was für die Ideen diese Frau Meier kam! Jungs, die unbekannten Wesen, an die sich kein Mädchen herantraute. Auch Amelie war zunächst unsicher, doch dann packte sie trotzig ihre „Hulk“-Figur, bedachte die anderen mit einem vernichtenden Blick und marschierte hinüber in die Kuschelecke. Alle anderen hatten das Schauspiel natürlich mitbekommen und verfolgten ihren Gang teils mit unermesslichem Erstaunen, teils mit kindlicher Verachtung. Als Amelie die Kuschelecke erreichte, atmete sie noch einmal tief durch und fragte mit vor Aufregung viel zu hoher Stimme: „Wollt ihr mit mir Kaffeekränzchen spielen?“ Erst sahen sich die Jungs erstaunt an. Sie hatten es noch nie erlebt, dass ein Mädchen mit ihnen spielen wollte. Doch dann nickten sie grinsend und rückten auseinander, um ihr Platz zu machen. Nur Armin nicht. Er stand auf, kletterte von der Kuschelecke herunter und schritt todesmutig unter verwunderten Blicken hinüber zu Tina und ihren Freundinnen. Solange die drei schon mit ihren Autos spielten, solange wünschte er sich bereits mitzuspielen. Die Dramen um Prinzen und Drachen ödeten ihn an. Als er jedoch vor den dreien stand, war sein Todesmut verflogen und er überlegte bereits ernsthaft, ob er nicht wieder umdrehen sollte. Da sagte Tina lächelnd zu ihm: „Hallo Armin, willst du vielleicht mitspielen?“ Marie und Emma sahen sich an, als sei sie vollkommen verrückt geworden. Doch Tina ließ sich nicht beirren, sondern bedeutete Armin, dass er sich neben sie setzten sollte. Hocherfreut brachte er ein heiseres „Ja“ heraus, sank neben ihr auf die Knie und nahm von ihr einen roten Sportwagen entgegen.

Die Praktikantin, die mit Frau Meier an einem Tisch saß und die ganze Szenerie von ihrem Platz aus beobachtet hatte, klatschte in die Hände und schenkte sowohl Amelie als auch Armin ihr strahlendstes, stolzestes Lächeln und einen in die Höhe gestreckten Daumen. Die Kinder hätten sicherlich sehr viel zu erzählen, wenn sie heute nach Hause kamen. Dann verdunkelte sich ihre Miene angesichts der garantiert eintreffenden Beschwerden von besorgten Eltern.

1 Kommentar 26.3.13 16:58, kommentieren

Wordwell Rose geht weiter!!

Als sie in der Stadt ankamen, mussten sie abrupt bremsen. Vor ihnen zog sich eine Autoschlange bis in die nächsten Straßenzüge. Die Autos standen Stoßstange an Stoßstange, es ging weder vorwärts noch rückwärts. „Was ist denn hier passiert?“, fragte Mary einen Polizisten, der aufgebrachte Fahrer besänftigte und versuchte, den Stau noch irgendwie aufzulösen. Doch das war ein Kampf gegen Windmühlen. Er nahm seine Kappe ab und wischte sich über die Stirn. „Vorn am Markt gab es einen Unfall, ein Lieferwagen ist mit mehreren PKW kollidiert.“ Kaum hatte er ausgesprochen, hantierte er wieder mit einem staffelstabartigen Gegenstand, um den Verkehr in einigermaßen geruhsame Bahnen zu lenken. Leichter gesagt als getan. Er drehte sich noch einmal zu den Jugendlichen um. „Ihr wollt auch ins Stadtzentrum, oder?“ Sie nickten. „Dann fahrt an der A11 entlang, und biegt rechts auf den Fahrradweg am Fluss ein.“ Sie bedankten sich, wendeten ihre Räder und fuhren den Weg, den ihnen der Polizist beschrieben hatte. Er war holprig, nur mit Sand bestreut und zu seinen Nachbarn zählte unter anderem die örtliche Kläranlage, aber er führte sie recht schnell und entspannt ins Stadtzentrum. Ab hier übernahm Jim die Führung. Er fuhr zwischen Klinkerbauten mit winzigen Vorgärten und verglasten Erkern hindurch und bog scharf nach rechts ab. Er hielt vor einem unscheinbaren roten Backsteinhaus, dessen Schaufenster mit Postern verschiedener Musiker zugepappt war. Jimi Hendrix in seiner berühmten Gitarrenpose, Janis Joplin auf dem Woodstock-Festival, Angus Young in seiner Schuluniform, das Werbeplakat für Meat Loafs „Everything Louder“- Tour im Jahr 1993 und und und. Die Mädchen kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, als sie versuchten, jeden Künstler zu identifizieren. Jim hob den Arm und bedeutete ihnen, ihm und seinem Bruder ins Geschäft zu folgen. Der Laden war nur schwach beleuchtet- gerade so hell, dass man die Titel der Schallplatten, CDs und die Preise der Fanartikel erkennen konnte. Staunend schauten sie sich um und stießen kleine Laute der Begeisterung aus. Als Jess sich umdrehte, war es passiert. Ein großes, emailliertes Rondell mit Dutzenden CDs wackelte, als sie dagegen stieß, trudelte wie in Zeitlupe zu Boden und die CDs ergossen sich unter lautem Getöse über die fleckige Auslegware. Bestürzt schaute Jess auf das Plattenmeer, das sie angerichtet hatte. Von dem Lärm angelockt, kam der Inhaber aus einem Hinterzimmer. Er war groß und muskulös, vielleicht Anfang vierzig. Seine Gesichtszüge waren kantig mit einer besonders markanten Hakennase. Sein Haar war kurz und dunkelbraun und ergraute an einigen Stellen bereits. „Hallo Jungs!“, begrüßte er die Zwillinge mit tiefer, sonorer Stimme. Mary zog die Augenbrauen zusammen. Sein Englisch klang irgendwie ... seltsam. Jetzt erst bemerkte der Mann die drei Mädchen. „Hallo. Ich bin Thomas.“ Er schüttelte ihnen nacheinander mit seiner riesigen Pranke die Hand. Die Mädchen stellten sich ihm vor. Erst jetzt schien er das Chaos auf dem Boden zu bemerken. „Oh je, die Stones-Platten!“ Betreten schaute Jess ihn. „Verzeihen Sie bitte“, murmelte sie. Er lachte und schaute sie dann bewundernd an. „Keine Sorge, das ist doch kein Problem. Im Übrigen finde ich Punks gut“, sagte er augenzwinkernd. Sie schaute an sich hinunter und nickte dann langsam. „Sagen Sie, Sie sind nicht von hier, oder?“, stellte Mary fest. „Ja, das stimmt. Ich bin aus Berlin, lebe aber seit zwanzig Jahren in Thetford. Man hört´s wohl noch?“, fragte er grinsend. Sie nickte. Dann bückte sie sich, um die CDs aufzusammeln. Die anderen halfen ihr dabei.

Das Rondell stand wieder und die Platten waren auch alle nach Namen sortiert. Sie saßen zusammen in dem stickigen Hinterzimmer. Aus den riesigen Boxen dröhnte, wie Thomas ihnen erklärt hatte, Europe mit The Beas“. Von den alten, abgegriffenen Möbeln quoll jedes erdenkliche Rauschmittel. Wasserpfeifen in verschiedenen Farben und Größen standen neben Glaskolben mit Wölbungen, bunten Pülverchen und nicht ganz legal aussehenden Pflanzen. Außerdem lagen noch einige offene Zigarettenschachteln herum. Roseanne wollte lieber gar nicht wissen, wer sich hier wozu traf. Es war vielleicht ganz gut gewesen, dass Susan nicht mitgekommen war. Sie feixte innerlich und betrachtete die Runde eingehend. Jim erzählte wild gestikulierend von einem Doors- Tribute-Konzert und die anderen hörten gespannt zu, vor allem Mary. Sie lächelte versonnen und musterte Jim verliebt von oben bis unten. Nein, so was! So gefühlsbetont hatte Roseanne ihre Schwester ja noch nie erlebt. Wie auch immer. Sie ließ ihr ihren Spaß.

Thomas zündete sich eine Zigarette an und schaute geradewegs zu ihr. Seine Augen waren bräunlich-grün und es war ihr, als durchbohrte sie sein Blick. Attraktiv war er ja, hatte so das gewisse Etwas. Ihre Hände fingen an zu zittern, doch dann rief sie sich zur Ordnung. Rosy, du bist erst vierzehn, und dieser Mann dir gegenüber Anfang vierzig. Du darfst nichts an ihm finden! Sie schaute rasch zu Jess, sah aber aus dem Augenwinkel, wie Thomas mit einem Mundwinkel grinste. Sie hustete, als der Zigarettenqualm zu ihr drang, stand auf und lief nach draußen. Keine Sekunde später stand Mary neben ihr, legte ihr den Arm um die Schultern und zog sie um das Haus in die nächste Straße. Etwas überrumpelt schaute Roseanne sie an. „Ich hab genau gesehen, wie Thomas mit dir geflirtet hat und wie du dich weggedreht hast. Er wird seine Finger von dir lassen, das verspreche ich dir.“ - „Du hast das mitbekommen?“ Mary lachte. „Na, aber sicher. Genauso wie Jess. Glaubst du etwa, wir sind blind?“ Roseanne schüttelte energisch den Kopf. „Das habe ich nie behauptet. Es hat mich nur verwundert.“ Mary zuckte mit den Schultern. „Tja, wir Schwestern sind eben sehr eng miteinander verbunden.“ Sie lächelte und verpasste ihr einen Stoß in die Rippen. Roseanne wich lachend aus und wollte gerade auf Mary losgehen, als Jess zwischen die beiden trat. „Keine Rangeleien, meine Lieben.“ Die beiden beruhigten sich wieder, dann sagte Jess: „Wir fahren weiter auf einen der Flohmärkte. Es ist der größte in der Umgebung.“

12.1.13 23:07, kommentieren

Traum

Er griff nach ihrer Hand und es traf sie wie ein elektrischer Schlag. Es war, als wäre diese einzige Berührung alles gewesen, was ihr bisher noch entscheidend gefehlt hatte. Gleichzeitig aber spürte sie, dass dies nur der Auftakt für etwas war, was sie jetzt noch nicht begreifen konnte. Das restliche Leben verschwamm um sie herum zu einer unbedeutenden Kulisse, das einzig Scharfe in ihrem Blickfeld war er. Zunächst betrachtete sie ihre ineinander verschlungenen Hände, dann wanderte ihr Blick weiter nach oben zu seinem nackten Oberkörper – bei 30° C im Schatten nur verständlich – und musterte am Ende lächelnd sein Gesicht. Sie war überrascht, von ihm, aber am meisten von sich selbst. Sie hätte nie geglaubt, dass sie ihm gegenüber so offen sein würde, wo sie sich doch immer so klein und kindisch fühlte, wenn sie ihn nur sah. Aber dass es ihm genauso ginge, hätte sie nie erwartet. Sie schätzte ihn immer so erwachsen ein, sodass sie überhaupt nicht mithalten konnte Rechtlich gesehen war er das auch schon seit eineinhalb Jahren. Aber das musste ja noch nichts heißen. Er aber hatte nach der Schule eine Ausbildung gemacht und arbeitete nun schon seit einiger Zeit. Dazu gehörte für sie ein großes Maß an Verantwortung und Disziplin, und wenn er das in diesem Alter aufbrachte, war er für sie sehr weit. Sie selbst ging noch zur Schule und konnte nur mit ein wenig Praktikumserfahrung glänzen.

Selbstverständlich jedoch war dies nichts Bedeutendes im Vergleich zu seiner täglichen Fahrt zur Arbeit. Und jetzt gestand er ihr, dass sie so erwachsen für ihn war. Das musste sie erst einmal verdauen, aber es machte sie auch stolz.

Das einzige, was sie sich jetzt nur noch wünschte, war, dass dieser strahlende Moment, in dem das Eis der letzten Jahre endgültig gebrochen zu sein schien, nicht mehr aufhörte.

Gut, er endete, doch das machte ihr dank seiner Fortsetzung nicht im Geringsten etwas aus. Er nahm sie in die Arme und drückte sie trotz der Hitze fest an sich. Sie befand sich in einem Zustand kompletten Glücks und war nicht mehr zurechnungsfähig. Einer spontanen Eingebung folgend küsste sie ihn auf die Stelle über seinem linken Schlüsselbein und legte dann ihren Kopf an seine Schulter.

27.8.12 13:59, kommentieren

1.5.12 14:03, kommentieren

Verflucht

Ihr zarter, anmutiger Körper schimmerte seidig im ersten Licht der aufgehenden Sonne, welches durchs Hotelzimmerfenster hereinfiel. Sie war nur sporadisch mit einem Laken bedeckt und wand sich unter den Berührungen seiner kühlen Fingerspitzen. Er drückte ihr die Lippen auf die Schulter und küsste sie. Dann fuhr er hinauf zu ihrer Halsbeuge und küsste sie noch einmal. Dabei grub er ihr seine spitzen Eckzähne in die Haut direkt über der Hauptschlagader. Beständig strich er währenddessen zärtlich über ihren Körper, sie bebte unter ihm und bäumte sich ein letztes Mal auf. Eine Kerze erlosch in einem aufkommenden Windhauch, der durchs offene Fenster hereinwehte. Er raffte sich vom Bett auf, wischte sich einen winzigen Blutstropfen vom Mund und verzog danach angewidert das Gesicht zu einer Fratze. Er fühlte sich immer abscheulich, sobald er eine junge Frau, die mit ihm eine Nacht verbracht hatte, tötete. Allerdings folgte der Tod nicht auf jede Nacht mit einer Verehrerin, sondern „nur“ einmal im Monat. Er bedauerte jede junge Frau aus tiefstem Herzen. Er war ja ein vegetarischer Vampir, lebte also eigentlich ausschließlich von Tierblut. Aber diese verdammte Hexe mit dem affektierten Namen Antarktika hatte ihm diesen Fluch aufgehalst. Nicht nur ihm. Auch die anderen vier Mitglieder der Metal-Band Skull´s Cross mussten mit dieser Verwünschung leben. Sie waren die erste musikalische Gruppe, die sich aus Vampiren gegründet hatte. Und alles nur, weil sein Vater die Hexe, die damals noch keine war, geärgert hatte. Aber anscheinend beruhte das Ganze auf Gegenseitigkeit. Konnte er den Erzählungen seines Vaters glauben, war die Hexe bereits früher ein richtiges Ekelpaket gewesen.

1 Kommentar 16.4.12 15:40, kommentieren

Ah, Zamonien!!

Ja, Zamonien muss ein toller Kontinent gewesen sein. Brandgefährlich zwar, bei all den grobschlächtigen und blutrünstigen Kreaturen, die ihn zum Teil bevölkern, aber schöner auch als alle anderen uns bekannten Kontinente. Warum? Ganz einfach, es gibt kaum Menschen, wenige Großstädte, aber viele Geheimnisse.

Da Zamonien aber leider nicht mehr existiert (es ist untergangen, während seine Hauptstadt Atlantis aufgestiegen ist), müssen wir uns mit Walter Moers' Romanen über diesen sagenumwobenen Kontinent begnügen. Doch das ist mitunter bereits genügend Information, vor allem für zartbesaitete Gemüter. "Rumo und die Wunder im Dunkeln" ist ein recht blutiges Buch, aber mit wesentlich mehr Anspruch als die meisten Horrorschocker. "Die Stadt der träumenden Bücher" - eine Huldigung an das Lesen, aber mitnichten mit weniger Gefahren als in "Rumo". "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär"- der Auftakt der Reihe und bereits eine Aneinaderreihung von haarsträubenden, aber genialen Einfällen. Zu guter Letzt. "Der Schrechsenmeister"- ein kulinarisches Märchen mit ausgefallenen Gerichten und noch ausgefalleneren Protagonisten. Außerdem gibt es noch "Ensel & Krete" und "Das Labyrinth der Träumenden Bücher". Darüber gibt es nähere Informationen, sobald ich die Bücher gelesen habe.

 Das war jetzt ein wenig Werbung für Walter Moers' Einfallsreichtum, aber diese Bücher sind einfach nur empfehlenswert. Viel Spaß beim Lesen 

1 Kommentar 3.1.12 17:17, kommentieren